
Galerie Art+Vision
Moos, Flechten, Ranken – die Apokalypse ist grün. Marc Zaugg – Linogravur
Apokalypse verbinden wir gewöhnlich mit Weltvernichtung. Aber sie kann anders aussehen: Moos auf dem Bänkli, Flechten auf dem Stein, Ranken an Fassaden. Apokalypse bedeutet ursprünglich Enthüllung. Genau das, enthüllen die Bilder: Unser Planet gehört dem Grünzeug. Es ist die dominante Lebensform.

Druckatelier Tom Blaess
Gustavo Rivera Monotypien
Seit 1979 entwickeln der mexikanisch-stämmige Künstler Gustavo Ramos Rivera und der Meister-Drucker Tom Blaess ihren eigenen Dialog. In der neuen Serie Monotypien – Gumprints zeigen sich Riveras Farben und Rhythmen als spontane, poetische Werke, die mexikanische Wurzeln mit einer zeitgenössischen Bildsprache verbinden und mittels Drucktechniken hervorgebracht werden.

Galerie Béatrice Brunner
ZEICHNEN – Ausstellung in Zusammenarbeit mit Kunstraum Oktogon
Die Zeichnung hat unter den bildnerischen Mitteln den breitesten Fächer: er reicht von der Notiz bis zum autonomen Werk. Die Beschränkung auf Linien und Hell/Dunkel verpflichtet unausweichlich zu durchschaubaren Qualitäten. Zeichnen ist Sehen.
_square.jpg)
Galerie Glaab
THE EDIT – THEN · NOW · NEXT
Die Ausstellung beleuchtet die wachsende kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung herausragender Kunst von Künstlerinnen. Historische und zeitgenössische Positionen treten in einen Dialog, laden ein, vertraute Perspektiven neu zu betrachten, etablierte Narrative in Bewegung zu setzen und zur nachhaltigen Verankerung weiblicher Positionen in der Geschichtsschreibung beizutragen.

Galerie Henze & Ketterer
Fritz Winter, Giovanni Manfredini, Druckgrafik und Gemälde des Expressionismus.
Im Mittelpunkt unseres Programmes steht das Spätwerk von Fritz Winter anlässlich seines 50. Todestages (2026). Ergänzend präsentieren wir Radierungen von E. L. Kirchner und Kunstwerke des Expressionismus. Im Kunst-Depot zeigen wir im Showroom Werke von Giovanni Manfredini, sowie grossformatige Gemälde der Nachkriegszeit und Gegenwart.

Kornfeld
Christian Denzler, skulls
Die Auseinandersetzung mit dem Körper zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Christian Denzler. Aus unzähligen Bleistiftlinien entsteht ein Kopf zwischen Klarheit und Auflösung. Verdichtete Flächen treffen auf suchende, fragile Linien – der Schädel wird weniger zum anatomischen Motiv als zu einer intensiven Studie über Vergänglichkeit und menschliche Präsenz.

Galerie da Mihi
Pat Noser – Gesunde Bilder
Die Ausstellung versammelt Heilpflanzen, Plattitüden und bekannt Affiges von Pat Noser und verschiebt den Blick auf Frauen jenseits der Fruchtbarkeit: Zwischen Kräuterwissen und Heilkunst wird genaues Hinschauen zu einer Form der Fürsorge für eine Gesellschaft, die aufmerksam bleiben will. Inwiefern können Werke selbst gesund sein und welche Heilwirkung können sie haben?

Kunstraum Oktogon
ZEICHNEN – in Zusammenarbeit mit Galerie Béatrice Brunner
Die Zeichnung hat unter den bildnerischen Mitteln den breitesten Fächer: Er reicht von der Notiz bis zum autonomen Werk. Die Beschränkung auf Linien und Hell-Dunkel verpflichtet unausweichlich zu durchschaubaren Qualitäten. Zeichnen ist Sehen.

Reflector Gallery
Nature Vivante – Flurina Sokoll, Marietta Schenk und Inga Steffens
Drei Berner Künstlerinnen zeigen zeitgenössische Objektkunst und Stillleben in Beschäftigungen mit dem Alltäglichen und gefundenen, gebrauchten Dingen. Zu sehen sind vitrinenartige Gebilde im Dialog, verstörend verlockende Assemblagen und Malerei, die das Kleine gross machen. Die Ausstellung sucht den Diskurs zu Gesellschaft, Konsum und Kultur.

_artundweise kunst- und denkraum
Inga Häusermann. Heinzen – Das grosse Lauschen I.
In der Reihe Das grosse Lauschen verdichtet die Künstlerin Bilder und raumbezogene atmosphärische Installationen. Im Zentrum steht stets die Kreatur, existentiell dem Leben ausgesetzt, in der Schwebe zwischen Sein und Nichtsein, Wachsein und Traum, Rätselhaftigkeit und Präsenz.

annex14
Struan Teague
(*1991 in Edinburgh) lässt sich von seinen Spaziergängen inspirieren. Es sind Erinnerungen an Gesehenes, doch sie werden nie direkt dargestellt. Mal flüchtig, mal fast rhythmisch finden sich Spuren in Öl, Acryl oder Bleistift auf dem Bildträger. Unzählige Schichten hauchdünner Farbe schaffen einen fein nuancierten Bildgrund, der eine räumliche Tiefe eröffnet.












