
Philipp Keel bewegt sich zwischen Fotografie, Zeichnung und Malerei. Was seine Werke verbindet, ist seine besondere Art zu sehen: Er reduziert, verschiebt und löst Dinge aus ihrem gewohnten Zusammenhang, um ihnen neue Präsenz zu verleihen.
Seine Arbeiten wirken oft leicht, farbig und humorvoll, tragen jedoch stets das Wissen um die Vergänglichkeit in sich. Besonders in seinen jüngsten Gemälden, in denen Blumen und Sträusse eine zentrale Rolle spielen, verbindet Keel Schönheit mit Melancholie.
In seinen Zeichnungen zeigt sich Keel als genauer und ironischer Beobachter. Mit wenigen Linien und Worten schafft er es, Menschen und Tiere in ihrer Eigenart darzustellen.
Keel hält flüchtige Momente fest und zeigt, wie viel Bedeutung in unscheinbaren Dingen liegen kann. Der Titel «Imagine there were only Sundays» beschreibt eine sehnsuchtsvolle Unmöglichkeit. Seine Bilder halten die Welt für einen Moment an und laden ein, etwas anderes zu sehen.
Donnerstag, 5. November 2026, 18 Uhr
Ein Gespräch zwischen Philipp Keel, Ewa Hess und Bernhard Bischoff
Donnerstag, 19. November 2026, 18 Uhr
Führung mit Philipp Keel durch die Ausstellung
Bildlegende: Philipp Keel, Hippopotamus. 2024